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Konzert am 06.12.2014

Am 06.12.2014 lud der MGV Teveren zu seinem Jahreskonzert ein. Als Gastchor konnte der MGV Teveren den jungen Chor Kreuzrath verpflichten.
Konzert 2014
300 Besucher lauschen südamerikanischen und klassischen Klängen
Quelle: AZ 10.12.2014 Johannes Gottwald

 

Von Schubertklängen bis zu Udo-Jürgens-Schlagern: Der MGV Teveren hatte bei seinem Konzert wieder alles im Programm, wonach das Herz des Publikums begehrte. Foto: Johannes Gottwald Geilenkirchen-Teveren. Ein großer Mann mit rotem Mantel und wallendem weißem Bart war an diesem Abend zwar nicht auf der Bühne zu sehen – dennoch herrschte beim Konzert des MGV Teveren in der dortigen Grundschule schon eine gewisse Advents- und Weihnachtsstimmung, zumal die Bühne rechts und links von Tannenbäumen gesäumt war.

 

Das Programm wies freilich in eine völlig andere Richtung: Unter den Klängen des Fliegermarsches zogen die Sänger in die mit fast 300 Besuchern restlos besetzte Turnhalle ein und leiteten über zu einer „Fiesta Brasiliana“, in der zahlreiche ins Ohr gehende südamerikanische Weisen aufklangen und die Stimmung eines tropischen Abends vermittelt wurde.

 

Danach aber standen klassische Stücke im Mittelpunkt des Geschehens – mit dem „Nachtgesang im Walde“ von Schubert gleich eine der edelsten Perlen aus der Männerchorliteratur. In der Originalversion sind für die Begleitung vier Hörner vorgesehen, an diesem Abend saß jedoch Constant Notten aus Maastricht am Flügel, der auch bei allen übrigen Stücken des MGV für die sehr flexible und einfühlsame Untermalung sorgte. Unter dem Dirigat von Gerd Geradts gelang den Sängern eine vorzügliche Wiedergabe dieses wunderschönen Werkes. Ebenso eindrucksvoll geriet auch die anschließende „Landerkennung“ von Edvard Grieg. Mit wuchtigem Pathos und unwirklich zarten Kantilenen zog dieser nationalromantische Chorgesang vorüber, in dem die Ankunft des jungen norwegischen Königs Olav Tryggvason an den Gestaden seiner Heimat musikalisch beschrieben wird. Den Abschluss des ersten Blockes bildeten dann zwei Nummern aus der „West Side Story“ von Leonard Bernstein: „Tonight“ und „Somewhere“, die durch die jüngsten Geschehnisse in den Vereinigten Staaten unerwartete Aktualität gewannen.

 

Dann hatte der Junge Chor Kreuzrath, der als Gastchor geladen war, seinen ersten Auftritt. Auch er wird von Gerd Geradts geleitet, der die Begleitung am Flügel selbst übernahm. Sanft und melodiös präsentierten sich „A clare benediction“ von John Rutter und der Gospelgesang „You raise me up“. Die beiden nächsten Stücke „Osse Shalom“ und „Hal´lu et adonai“ führten mit ihren hebräischen Texten ins Land der Bibel. Mit dem bekannten „Jerusalem“ von Fritz Ihlau wurden die Zuhörer in die Pause entlassen.

 

Auch der Beginn des zweiten Teils gehörte zunächst dem Jungen Chor Kreuzrath, der mit dem „Vater unser“ und „One way wind“ die geistlichen Werke weiterführte, dann aber mit „You´ll be in my heart“, „Schau, was Liebe ändern kann“ und „Mamma mia“ allmählich ins Weltliche überwechselte. „Einmal“ bildete dann die letzte Nummer, die ebenfalls lebhaft applaudiert wurde.

 

Der MGV Teveren blieb dieser Linie weiter treu und betrat nun die Welt des Schlagers. Mit „Bist du einsam heut´ Nacht“ brachte er zunächst einen der größten Hits von Elvis Presley zu Gehör und ließ mit dem „Kriminal-Tango“ und den Udo Jürgens-Liedern „Zeig mir den Platz an der Sonne“, „Merci Chérie“ und „Griechischer Wein“ weitere „Ohrwürmer“ folgen. Den Schlusspunkt setzte dann das beliebte „Du bess die Stadt“ von den Bläck Föös“, womit der MGV Teveren zu guter Letzt wieder in seinen heimatlichen Gefilden angekommen war. Auch hier wirkten der Pianist Constant Notten und Dirigent Gerd Geradts perfekt zusammen – kein Wunder, dass der Funke schnell auf das Publikum übersprang, das sich am Ende mit stürmischem Beifall für die Darbietungen bedankte.

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